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KV-Abschluss 2026: Streit um die Rolle der KI in den neuen digitalen Prüfungen

KV-Abschluss 2026: Die ersten Lernenden der reformierten KV-Ausbildung sind fertig. Lehrer und Politiker kritisieren KI-Prüfungen, tiefe Durchfallquoten und fehlendes Fachwissen.
Bild: Nume

Im Juni 2026 haben rund 10'000 angehende Kaufleute EFZ an über 90 Schulen erstmals die schweizweit digitalen, kompetenzorientierten schulischen Abschlussprüfungen der KV-Reform 2023 abgelegt – in Teilen mit erlaubtem KI-Einsatz. Kritiker, darunter Mitte-Nationalrat Nicolò Paganini, monieren, es werde zu wenig konkretes Fachwissen geprüft und die KI spiele eine zu grosse Rolle; ein Fähigkeitszeugnis zeige dann eher, wer geschickt mit Tools umgehe, als wer den Beruf beherrsche. Der Kaufmännische Verband und das SBFI halten dagegen, die Anforderungen seien nicht gesenkt, sondern an die digitalisierte Arbeitswelt angepasst worden, in der KI-Anwendungen zum Berufsalltag gehörten.

Im Dossier: Prüfen und Bewerten