Bibliothek

Kuratierte Referenzwerke

Die Werke, auf die wir uns in den News beziehen — kuratiert, geprüft und kurz eingeordnet.

24 / 24 Einträge

Typ:
2026

Generative AI technologies and educational outcomes: A comprehensive meta-analysis comparing traditional and AI-driven approaches

Ying Dong

Springer Nature (Humanities and Social Sciences Communications) · Englisch

Die Bibliothek versammelt inzwischen mehrere Evidenzsynthesen zur generativen KI — von der K-12-fokussierten Bestandsaufnahme (Fesler) über anwendungsorientierte Reviews (Crompton/Burke) bis zur qualitativen Meta-Review von Reviews (Zhang et al., in Prüfung). Diese Arbeit ergänzt den Bestand um den bislang fehlenden Typ: eine *quantitative* Meta-Analyse, die den diffusen «zeigt Nutzen»-Befunden konkrete Effektstärken gegenüberstellt. Wer in einer Arbeit oder einem Strategiepapier belegen will, wie gross der gemessene Effekt tatsächlich ist, findet hier belastbare Zahlen statt Behauptungen.

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2026

A Meta-Review of Generative AI in Education: Synthesizing Findings from Systematic Reviews

Lijie Zhang, Xinyan Deng, Rustam Shadiev

SAGE Publications (Journal of Educational Computing Research) · Englisch

Die Bibliothek versammelt bereits mehrere systematische Reviews und Einzelstudien zur generativen KI in der Hochschule (Crompton/Burke, sowie der in Prüfung befindliche Slimi-Review). Diese Meta-Review steht eine Etage höher: Sie synthetisiert nicht Primärstudien, sondern die Übersichtsarbeiten selbst und liefert damit die derzeit umfassendste «Karte des Feldes». Für Forschende und bildungspolitische Akteure, die nicht eine weitere Einzelstudie, sondern eine belastbare Standortbestimmung der Evidenzlage suchen, ist das der natürliche Einstiegspunkt.

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2026

Bildungsbericht Schweiz 2026

Stefan C. Wolter, Janine Albiez, Maria A. Cattaneo, Stefan Denzler, Andrea Diem, Samuel Lüthi, Chantal Oggenfuss, Ramona Schnorf

SKBF | CSRE, Aarau · Deutsch

Der Bildungsbericht Schweiz ist im hier abgebildeten Diskurs der einzige systemische, ressortübergreifende Referenzpunkt für die Schweiz: Während der OECD Digital Education Outlook 2026 international vergleichend angelegt ist, die UNESCO-Direktiven globale Werte setzen und der CoE-Compass den menschenrechtlichen Rahmen Europas spannt, ist der SKBF-Bericht die nationale Selbstvermessung des Bildungssystems. Er hat damit eine andere Funktion als die Werke aus der eduai.ch-Bibliothek bisher: nicht Diskursbeitrag, sondern Datenbasis für Diskursbeiträge. Wer in der Schweiz über KI in der Bildung argumentiert, kommt an diesem Bericht nicht vorbei.

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2026

Generative AI in Education: Theories, Applications, and Ethical Frontiers

Gürhan Durak, Serkan Çankaya, Mike Sharples (Hrsg.)

Springer Nature Singapore · Englisch

Mike Sharples' Beteiligung als Herausgeber verleiht dem Band eine spezifische Verortung: Sharples ist nicht nur Forscher, sondern Mitgestalter der AIED-Disziplin (AI in Education als akademisches Feld) und bekannt für Arbeiten zu Mobile Learning, Open Learning und pädagogisch begründeten KI-Systemen. Sein Ansatz verbindet kognitionswissenschaftliche und soziokulturelle Perspektiven mit einem pragmatischen Blick auf Technologieanwendung — was den Band erkennbar prägt. Die Beiträge sind nicht primär ideologiekritisch, sondern fragen: Unter welchen Bedingungen unterstützt GenAI tatsächlich Lernprozesse?

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2026

Künstliche Intelligenz im Schulunterricht: Neue Kompetenzen für Lehrkräfte in einer digitalen Welt

Marco Barenkamp, Sandra Barenkamp

Springer VS (Springer Fachmedien Wiesbaden) · Deutsch

Das Werk ist klar in der praxisorientierten, didaktisch-affirmativen Linie der KI-in-der-Schule-Literatur zu verorten — nicht in einer evaluativ-kritischen. Sein Anspruch ist nicht, den KI-Einsatz grundsätzlich infrage zu stellen, sondern Lehrpersonen handlungsfähig zu machen. Bemerkenswert und seriösitätsstiftend ist die wiederholte Rückbindung an die empirische Lehr-Lern-Forschung, insbesondere an Hattie: Technik ist nicht per se lernwirksam; entscheidend bleibt die didaktische Einbettung und die Haltung der Lehrkraft. Damit positioniert sich der Band bewusst gegen den naiven Technikoptimismus («Tablets ohne pädagogisches Konzept») und betont die Lehrperson als wirksamste Variable — eine Pointe, die das Buch vom reinen Tool-Ratgeber abhebt. Gleichzeitig erfolgt mit der Hattie Referenz eine Überfokussierung auf "Lernen", wobei andere pädagogisch und schulisch relevante Funktionen von Schule sowie Fragen von Erziehung und Bildung unbeachtet bleiben.

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2026

Council Conclusions on the Role of Teachers in the Era of Artificial Intelligence

Rat der Europäischen Union (Hrsg.)

Rat der Europäischen Union · Englisch

Der EU-Rat ist das Gremium, das die Regierungsvertreter:innen der Mitgliedstaaten zusammenführt und damit bildungspolitische Richtlinien mit starkem Steuerungsanspruch — wenn auch ohne direkte Rechtsverbindlichkeit — formuliert. Ratsschlussfolgerungen zu Bildungsfragen sind der wichtigste Mechanismus, mit dem die EU koordinierende Wirkung auf nationale Bildungssysteme entfaltet, ohne formal in deren Kompetenz einzugreifen. Die Schlussfolgerungen vom Mai 2026 sind insofern mehr als ein diplomatisches Statement: Sie setzen den Orientierungsrahmen, auf den sich Kommissionsprogramme, Erasmus+-Anforderungen und edtech-regulatorische Bestrebungen beziehen werden.

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2026

The (im)possibility of AI literacy

Luci Pangrazio

Learning, Media and Technology (Taylor & Francis) · Englisch

Der Aufsatz markiert eine wichtige Gegenstimme im rasch konsolidierenden AI-Literacy-Diskurs. Gegen Frameworks wie das OECD-EC AILit Framework (noch im Review-Draft) oder das UNESCO AI Competency Framework for Teachers (2024), die Literacy operationalisierbar machen wollen, fragt Pangrazio nach den Voraussetzungen und Folgekosten dieser Operationalisierung selbst. Wo die institutionellen Frameworks auf Konsensbildung zielen, zielt Pangrazio auf Begriffsschärfe — und nimmt dafür in Kauf, dass die Antwort «Literacy reicht nicht» bildungspolitisch unbequem ist.

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2026

The Evidence Base on AI in K-12: A 2026 Review

Lily Fesler, JP Martinez Claeys, Chris Agnew

Stanford SCALE Initiative (Stanford Graduate School of Education) · Englisch

Dieser Report nimmt im KI-Bildungsdiskurs eine Schlüsselposition ein, die weder die kritisch-theoretische Linie (Selwyn, Macgilchrist, Pangrazio) noch die praxisorientierte Rezeptionslinie (Crompton/Burke, Brägger/Rolff) allein besetzen kann: Er übersetzt den Standard der evidenzbasierten Bildungsforschung — wie er etwa von der Campbell Collaboration oder dem What Works Clearinghouse gesetzt wird — konsequent auf den EdTech-Bereich. Das Ergebnis ist methodisch ernüchternd, aber sachlich: Nicht KI generell ist evidenzarm, sondern der unstrukturierte Einsatz von Allzweck-Chatbots. Diese Differenzierung ist bildungspolitisch hochrelevant, weil sie «KI im Unterricht» als undifferenzierte Kategorie auflöst.

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2026

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) (Hrsg.)

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) · Deutsch

Der BIBB-Datenreport leistet einen Beitrag mit konkretem Fokus auf berufliche Bildung im deutschsprachigen Raum — eine Zielgruppe, die in der bisherigen Landschaft systematisch unterrepräsentiert war. Die institutionelle Datenbasis des BIBB (repräsentative Berufsbildungsstatistik, Längsschnittstudien, betriebliche Erhebungen) ist durch kein akademisches Einzelwerk zu replizieren. Damit nimmt der Datenreport in der Bibliothek eine ähnliche Funktion ein wie der SKBF-Bildungsbericht 2026 auf schweizerischer Ebene: nicht Diskursbeitrag, sondern Datenbasis für Diskursbeiträge.

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2026

Artificial intelligence literacy at school: A systematic review with a focus on psychological foundations

Shuyan Feng, Astrid Carolus

Elsevier · Englisch

Das Review bearbeitet eine methodische Lücke, die im KI-Kompetenz-Diskurs bislang auffällig war: Fast alle etablierten KI-Literacy-Frameworks (UNESCO, EU, nationale Curricula) beschreiben, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler haben sollen — aber nicht, auf welcher lernpsychologischen Grundlage diese Kompetenzen aufgebaut werden können und sollen. Diese Studie bringt die Psychologie zurück ins Gespräch, was für die Curriculumentwicklung und Lehrerbildung relevanter ist als weitere normative Kompetenzlisten.

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2026

Nutzung generativer KI in der Bevölkerung: Befragung zur Internetnutzung 2025

Yves Froidevaux

Bundesamt für Statistik (BFS) · Deutsch

Die Publikation schliesst eine empirische Lücke, die im Schweizer Bildungsdiskurs bislang durch Plausibilitätsannahmen gefüllt wurde: Wie verbreitet ist generative KI tatsächlich — und bei wem? Die Antwort ist für die Bildungspolitik unbequem konkret: Nicht der Zugang zu Technologie entscheidet, sondern Bildungsniveau, Alter und Wohnort. Wer ohnehin hohe Bildungsressourcen hat, nutzt KI fast doppelt so häufig wie Personen mit niedriger formaler Bildung — ein Matthew-Effekt, den die Digitalisierung nicht abbaut, sondern zementiert.

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2026

OECD Digital Education Outlook 2026: Exploring Effective Uses of Generative AI in Education

OECD (Hrsg.)

OECD Publishing · Englisch

Der OECD Digital Education Outlook ist das alle zwei Jahre erscheinende Referenzwerk für Bildungspolitik im internationalen Vergleich. Die 2026er Ausgabe positioniert sich damit zur richtigen Zeit: Generative KI ist in Schulen und Hochschulen angekommen, aber eine belastbare Evidenzbasis fehlt weitgehend noch. Der Report liefert, was in dieser Phase gebraucht wird — keine Verheissung, keine Panik, sondern eine Bestandsaufnahme der vorliegenden Forschung mit politischen Schlussfolgerungen.

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2025

The ethics of AI or techno-solutionism?: UNESCO's policy guidance on AI in education

Yoko Mochizuki, Eric Bruillard, Audrey Bryan

Taylor & Francis · Englisch

Dieser Aufsatz legt die Wissenssoziologie hinter den UNESCO-Dokumenten frei, die bereits in der eduai.ch-Bibliothek verzeichnet sind: «AI Competency Framework for Teachers» (2024) und «AI and the Future of Education» (2025). Er ist damit kein Beitrag zu einer abstrakten Debatte, sondern ein methodisch gestützter Befund über spezifische Texte, die im DACH-Bildungsdiskurs als normative Referenzpunkte wirken. Wer diese Dokumente in Strategiepapieren, PH-Modulen oder Lehrplänen zitiert, sollte die Produktionsbedingungen dieser Texte kennen — das ist kein Aufruf zur Ablehnung, sondern zur intellektuellen Sorgfalt.

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2025

Künstliche Intelligenz in der Schule: Eine Handreichung zum Stand in Wissenschaft und Praxis

Katharina Scheiter, Elisabeth Bauer, Yoana Omarchevska, Clara Schumacher, Michael Sailer

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) · Deutsch

Die BMBF-Handreichung nimmt in der deutschsprachigen KI-Bildungsdiskussion eine Position ein, die inhaltlich anspruchsvoller ist, als ihr kompaktes Format vermuten lässt: Sie lehnt technologischen Determinismus ab — weder das Narrativ «KI revolutioniert das Lernen», noch «KI gefährdet die Schule» — und ersetzt beide durch empirische Differenzierung. Das ist in einem Diskurs, der zwischen Solutionismus und Abwehr pendelt, ein substanzieller Beitrag.

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2025

Datennutzungspolitik im Bildungsraum Schweiz: Entwicklungsansätze für eine kohärente Umsetzung

Educa (Hrsg.)

Educa · Deutsch

Der Bericht schliesst eine spezifische Schweizer Lücke: Während internationale Frameworks (UNESCO AI Competency Framework, CoE Compass, OECD Digital Education Outlook) den globalen und europäischen Orientierungsrahmen setzen, fehlt für den Schweizer Bildungsraum ein institutionell abgestütztes Governance-Dokument — das vorliegende Werk ist der wichtigste Schritt in diese Richtung, der bislang publiziert wurde.

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2025

Digital Degrowth: Radically Rethinking our Digital Futures

Neil Selwyn

Polity · Englisch

Selwyn ist derzeit eine der prägendsten kritischen Stimmen im Feld „Education & Technology". Das Buch ist keine reine Bildungsbezogene-Monographie, aber genau deshalb wertvoll für den theoretischen Rahmen unabhängiger Bildungsbeobachtung: Es bietet das begriffliche Instrumentarium, um den „Techno-Solutionismus" im Schul- und Hochschuldiskurs sauber zu adressieren — ohne Alarmismus, mit Vorschlag statt nur Verweigerung.

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2025

Artificial Intelligence Applications in Higher Education: Theories, Ethics, and Case Studies for Universities

Helen Crompton, Diane Burke (Hrsg.)

Routledge · Englisch

Ein internationaler Gegenpol zu rein theoretisch-kritischen Werken wie Selwyn: Crompton und Burke liefern den empirisch-pragmatischen Fundus, an dem sich Hochschulen orientieren können, die nicht bei der Frage „KI ja oder nein?" stehenbleiben, sondern konkret entscheiden müssen, wie Einführung und Begleitung aussieht. Crompton leitet das ODUGlobal Research Institute und hat mit ihrem systematischen Review (2023, International Journal of Educational Technology in Higher Education) den Referenzstand zum Feld gesetzt — das Buch verlängert diese Arbeitslinie ins Praxisbeispiel.

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2025

Handbuch Lernen mit digitalen Medien: Wege der Transformation

Gerold Brägger, Hans-Günter Rolff (Hrsg.)

Beltz · Deutsch

Kein reines KI-Buch — aber genau das ist die Stärke: Brägger und Rolff verankern KI nicht als Sonderthema, sondern als roten Faden durch den Gesamtzusammenhang schulischer Transformation und Digitalisierungsthemen.

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2025

Digitalität und Unterrichtsalltag: Ethnografische Fallstudien zur Wartung des Wandels

Kerstin Rabenstein, Felicitas Macgilchrist, Nadine Wagener-Böck

Klinkhardt · Deutsch

Der empirisch-ethnografische Gegenpol zum eher theoretisch-programmatischen Ansätzen: Während etwa Selwyn von den politisch-ökologischen Prämissen digitaler Bildung her argumentiert, zeigt dieses Werk an konkreten Unterrichtssituationen, wie das Alltagsmanagement digitaler Tools tatsächlich aussieht — und warum Disruptions-Rhetorik an dieser Realität vorbeigeht. Das Konzept der „Wartung des Wandels" leistet dabei, was Selwyns Konvivialitäts-Begriff in der Empirie gebraucht hätte: eine beschreibbare Kategorie für das Kleinteilige.

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2025

AI and the Future of Education: Disruptions, Dilemmas and Directions

UNESCO (Hrsg.)

UNESCO · Englisch

Diese UNESCO-Anthologie gehört zu einer anderen Gattung als das UNESCO AI Competency Framework Teachers (2024): Nicht Normierung und Operationalisierung sind das Ziel, sondern konzeptuelle Verbreiterung des Diskurses. Indem die UNESCO 21 Stimmen aus unterschiedlichen kulturellen und disziplinären Kontexten versammelt — darunter Perspektiven aus dem Globalen Süden, die im anglophonen EdTech-Mainstream kaum gehört werden —, positioniert sich die Publikation explizit gegen eine eurozentrische oder ökonomisch-technikgetriebene Engführung des Feldes.

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2024

Handlungsempfehlung für die Bildungsverwaltung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz in schulischen Bildungsprozessen

Kultusministerkonferenz (KMK) (Hrsg.)

Kultusministerkonferenz (KMK) · Deutsch

Die KMK-Handlungsempfehlung ist das meistzitierte bildungspolitische Referenzdokument für KI in deutschen Schulen — wer Konzepte für KI-Integration in schulischen Kontexten des deutschsprachigen Raums liest, stösst unweigerlich darauf. Es ist der institutionelle Orientierungsrahmen, den Landesinstitute, Schulbehörden, Schulträger und Lehrpersonenverbände verwenden, wenn sie eigene Positionierungen erarbeiten. Diese Rolle unterscheidet das Dokument von akademischen Forschungsberichten: Es ist kein Erkenntnisfortschritt, sondern eine gemeinsam abgestimmte Handlungsorientierung — und als solche ist es für den deutschen Bildungsdiskurs prägend, unabhängig davon, ob man seinen Empfehlungen inhaltlich zustimmt.

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2024

AI Competency Framework for Teachers

UNESCO (Hrsg.)

UNESCO · Englisch

Der Report gehört zum Kanon der internationalen Bildungs-Governance neben OECD, EU AI Office und Council of Europe. Er setzt ethische und menschenzentrierte Dimensionen bewusst gleichrangig neben technisches Wissen — eine Position gegen rein instrumentelle oder technikzentrierte Kompetenzmodelle, wie sie in kommerziellen Anbieter-Frameworks häufig auftauchen.

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2024

Künstliche Intelligenz für Lehrkräfte: Eine fachliche Einführung mit didaktischen Hinweisen

Ulrich Furbach, Emanuel Kitzelmann, Tilman Michaeli, Ute Schmid (Hrsg.)

Springer Fachmedien Wiesbaden · Deutsch

Dieses Buch füllt eine Lücke, die in der Diskussion um KI und Bildung systematisch übersehen wird: Die grossen Strategiepapiere und Kompetenzbeschreibungen (UNESCO, OECD, EDK) sagen, was Lehrpersonen über KI wissen und können sollen — dieses Buch sagt tatsächlich, wie. Es setzt ein fachlich ernstzunehmendes Niveau voraus, bleibt aber didaktisch zugänglich, und zwar durch die konsequente Verzahnung von technischem Verständnis und Unterrichtspraxis. Das ist kein popularisierendes «ChatGPT erklärt»-Buch, sondern ein Fachbuch für Lehrprofis.

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2024

Artificial Intelligence Applications in K-12: Theories, Ethics, and Case Studies for Schools

Helen Crompton, Diane Burke (Hrsg.)

Routledge · Englisch

Dieser Band ist die direkte Ergänzung zu «Artificial Intelligence Applications in Higher Education» (Crompton/Burke, Routledge 2025), das bereits in der eduai.ch-Bibliothek verzeichnet ist. Gemeinsam decken die beiden Bände den institutionellen Anwendungsdiskurs von der Volksschule bis zur Universität ab — ein Referenzpaar, das in bildungswissenschaftlichen Literaturen häufig gemeinsam zitiert wird.

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