BildungspolitikEuropaStufenübergreifend

KMK erweitert Kompetenzrahmen «Bildung in der digitalen Welt» um KI-Kompetenzen

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) der deutschen Länder hat ihren Kompetenzrahmen «Bildung in der digitalen Welt» um KI-Kompetenzen erweitert. Die sechs bestehenden Kompetenzbereiche bleiben erhalten und werden systematisch ergänzt – etwa um das kritische Prüfen KI-generierter Inhalte und möglicher Verzerrungen, das transparente Offenlegen eigener KI-Nutzung, Datenschutz und Ethik sowie den Umgang mit Deepfakes und KI-verstärkter Desinformation. Der Rahmen orientiert sich am KI-Kompetenzrahmen von OECD und Europäischer Kommission und gliedert sich in vier Perspektiven: KI bewusst nutzen, kreativ anwenden, gezielt einsetzen und aktiv mitgestalten. Begleitend kündigte die KMK Materialien an – eine interaktive Übersicht, 22 Reflexionskarten, eine digitale Kartenversion sowie einen «KMK-Navigator für KI-Kompetenzen» im gemeinsam genutzten Länder-Chatbot AIS.chat.

Im Dossier: KI-Kompetenz und Lehrplan