
Schweden verbannt Smartphones aus Schulen und kehrt zu Büchern zurück — Kritiker warnen vor KI-Gerechtigkeitslücke
Schwedens konservative Regierung unter Bildungsministerin Lotta Edholm vollzieht eine radikale Kehrtwende: Ab Schuljahr 2026 gilt ein landesweites Smartphone-Verbot im Unterricht; bis 2028 soll ein neuer Lehrplan Bücher und handschriftliches Lernen stärker verankern. Die Regierung beruft sich auf Studien des Karolinska-Instituts, wonach längere Bildschirmzeit mit verminderter Konzentration, Schlafproblemen und schwächeren Leseleistungen zusammenhängt. Forscherinnen wie Linnéa Stenliden (Universität Linköping) warnen jedoch: Die analoge Wende öffnet eine neue Bildungsschere — Kinder aus wohlhabenden Familien lernen KI-Umgang privat, während benachteiligte Schülerinnen und Schüler zurückbleiben.











