ETH-Studie zum Vibe Coding: Wer mit KI erfolgreich programmiert, braucht Informatikkompetenz und Schreibfähigkeit

Sverrir Thorgeirsson, Theo Weidmann und Prof. Zhendong Su von der ETH Zürich haben in einer am 30. April 2026 publizierten Studie untersucht, welche Fähigkeiten den Erfolg beim sogenannten «Vibe Coding» — dem Programmieren mit KI-Agenten via natürlicher Sprache — erklären. 100 Zürcher Studierende mit mindestens einem Informatik-Einführungskurs lösten drei Aufgaben mit KI-Tools (Meal-Planning-App nachbauen, Universitätskurs-App erweitern, abstrakte App replizieren) und absolvierten Tests zu Schreibfähigkeit, Informatikkenntnissen und kognitiven Fähigkeiten. Den grössten Einfluss auf den Vibe-Coding-Erfolg hatten die Informatikkenntnisse, gefolgt von der Schreibfähigkeit. Auffällig: Studierende, die häufig Sprachmodelle nutzen, schnitten beim Schreiben und Vibe Coding schlechter ab. Die Studie wurde an der CHI '26 in Barcelona (13.–17. April 2026) als «Computer Science Achievement and Writing Skills Predict Vibe Coding Proficiency» publiziert.
