NPR/Ipsos-Umfrage: 73% der US-Lehrpersonen sehen KI als grösste Umwälzung seit Internet — Mehrheit sorgt sich um kritisches Denken

Eine repräsentative NPR/Ipsos-Umfrage unter 545 US-amerikanischen K-12-Lehrpersonen (Erhebungszeitraum 27. April – 5. Mai 2026, veröffentlicht 5. Juni 2026) zeichnet ein ambivalentes Bild: 73% glauben, KI werde grössere Auswirkungen auf die K-12-Bildung haben als frühere Technologieschübe wie Internet oder Computer. Gleichzeitig sehen 54% KI als Gefahr für das kritische Denken der Lernenden, 59% berichten, KI erodiere das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern. 55% bezeichnen KI primär als «Abkürzung, um Arbeit zu vermeiden». Auf der anderen Seite nutzen die meisten Lehrpersonen KI selbst produktiv — zur Erstellung von Unterrichtsmaterialien (69%) und für die Unterrichtsplanung (52%). Alarmierend: Nur rund ein Drittel der Schulen hat formelle Richtlinien für den KI-Einsatz durch Lernende; 52% der Befragten geben an, ihre Schule habe keine oder unklare KI-Leitlinien.
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