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PH Zürich: Vier Bildungssysteme behandeln KI als Frage der Schulentwicklung

Heike Beuschlein, Zentrumsleiterin für Schule und Entwicklung an der PH Zürich, berichtet nach einer dreimonatigen Forschungsreise aus vier Bildungssystemen – den Niederlanden, Singapur, Kanada (British Columbia) und Deutschland (Hamburg). Ihre Kernbeobachtung: Schulen kämen weiter, wenn sie KI nicht als Technikprojekt, sondern als Frage der Schulentwicklung und -führung angingen – also zuerst pädagogische Ziele klärten, dauerhafte Rollen und Strukturen statt einmaliger Weiterbildungen schüfen und die Leistungsbeurteilung als Hebel nutzten. Als Beispiele nennt sie «Change Leaders» an der Universität Twente, das Prinzip «Pedagogy first, technology second» in Singapur, aufgabenbezogene statt pauschale KI-Regeln im kanadischen Surrey und gemeinsam entwickelte Nutzungsregeln in Hamburg.

Im Dossier: Datenschutz, Regulierung und Governance