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Bildungsbericht Schweiz 2026: SKBF positioniert generative KI als «Zäsur» für Lernen und Leistungsmessung

Gemälde: Offener Bildungsbericht mit Schweizer Kreuz, aus den Seiten erheben sich Silhouetten von Lernenden — Symbolbild zum Bildungsbericht Schweiz 2026
Bild: SBFI / SKBF

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) hat am 23. März 2026 unter der Leitung des Berner Bildungsökonomen Stefan C. Wolter die fünfte Ausgabe des Bildungsberichts Schweiz im Auftrag von SBFI und EDK publiziert. Auf rund 400 Seiten bündelt der Bericht das aktuelle Wissen zum Schweizer Bildungssystem von der obligatorischen Schule bis zur Erwachsenenbildung und behandelt erstmals systematisch die Auswirkungen generativer KI. Zentrale Befunde mit KI-Bezug: An Gymnasien gehören Tools wie ChatGPT bereits zum Alltag, in der beruflichen Grundbildung deutlich weniger; rund 90% der Sek-I-Schüler:innen nutzen generative KI. Der Bericht dokumentiert Tests, in denen Modellgenerationen seit dem ChatGPT-Release mit PISA-Aufgaben konfrontiert wurden — die Leistungsfähigkeit steigt rapide und Systeme lösen Aufgaben, die bisher als Kompetenz-Marker galten. Daraus folgert das Werk systemische Konsequenzen für Leistungsmessung, Lehrpläne und Berufsbildung und positioniert KI als zentrale «Zäsur», auf die das schweizerische Bildungssystem koordiniert reagieren muss.

Im Dossier: KI-Kompetenz und Lehrplan · Studien und Monitoring