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Wharton-Studie: Verlassen sich Lehrpersonen auf KI, sinkt das Engagement der Klasse

Bild: FutureEd

Forschende der Wharton School (University of Pennsylvania) um Alp Sungu und die Bildungspsychologin Angela Duckworth haben in einer privaten Schulkette in der Türkei untersucht, was passiert, wenn Lehrpersonen einen KI-Assistenten erhalten. Beteiligt waren 193 Lehrpersonen und über 2800 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe. Ergebnis: Klassen, deren Lehrpersonen die KI vor allem zur Erstellung von Notizen, Aufgaben und Prüfungen nutzten, bewerteten den Unterricht als weniger interessant, weniger unterhaltsam und weniger wichtig; bei ohnehin schwächeren Lehrpersonen sanken zudem die Leistungen. Die Autoren deuten dies als Krücken-Effekt: Wer KI zur Entlastung statt zur Verbesserung einsetzt, riskiert flacheren Unterricht. Die Arbeit liegt als noch nicht begutachteter Entwurf vor.

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