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Studie aus Tübingen und Kiel: Jeder dritte Jugendliche traut KI mehr Wissen zu als den eigenen Lehrkräften

Eine im Journal of Educational Psychology veröffentlichte Untersuchung der Universität Tübingen und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel hat 870 mathematisch-naturwissenschaftlich begabte Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klasse befragt. Rund 34 bis 39 Prozent hielten KI für wissender als ihre eigenen Lehrkräfte; nur 6 bis 13 Prozent meinten, KI wisse alles, und 6 bis 10 Prozent glaubten, sie mache keine Fehler. Wer über ausgeprägtes kritisches Denken und Freude an komplexen Aufgaben verfügte, war deutlich weniger anfällig für solche Fehlvorstellungen — und korrigierte sie zwischen 2023 und 2024, während leistungsschwächere Jugendliche daran festhielten.

Im Dossier: KI-Kompetenz und Lehrplan · Studien und Monitoring